Energie für Fitnessstudios

Jetzt bessere Preise mit Stromify sichern

Simon Zöller
Illustration: Fitnessstudio Finanzen

Wie viel Strom verbraucht ein Fitnessstudio?

Der Strombedarf Ihres Fitnessstudios ist nicht die ganze Zeit gleich er verändert sich je nachdem, wie viele Sportler gerade aktiv sind, wie warm oder kalt es draußen ist und ob es hell oder dunkel ist. Darüber hinaus ist auch der Strompreis nicht konstant. So ist Strom bei Sonnenschein und Wind billiger, da erneuerbare Energien zusätzlichen Strom produzieren. Morgens und nachmittags ist Strom hingegen teurer, weil in diesen Zeiten die Stromnachfrage der Menschen entsprechend ihres Tagesablaufs am höchsten ist.

Was bedeutet das in Kosten?

All das ist auch bei der Berechnung Ihres Strompreises wichtig. Wenn Sie sich für einen Vertrag mit festen Strompreis pro kWh entscheiden, dann bestimmt Ihr Verbrauch im Tagesverlauf, wie teuer oder billig Ihr Festpreis ist. Wenn Sie sich für einen Tarif mit dynamischem Preis entscheiden, können Sie durch eine Optimierung Ihres Verbrauchs im Vergleich zum Preis bares Geld sparen.

Treiber des Stromverbrauchs

Jedes Studio ist anders und hat einen anderen Stromverbrauch. Deswegen muss auch für jedes Studio der Stromvertrag individuell optimiert werden.

Der genaue Stromverbrauch eines Fitnessstudios setzt sich aus vielen individuellen Anteilen zusammen. Für einen optimalen Strompreis sollten all diese speziellen Bedürfnisse in der Verhandlung mit dem Stromlieferanten berücksichtigt werden. Eine solche Individuallösung können wir Ihnen bei Stromify bieten, indem wir uns Ihren Stromverbrauch des letzten Jahres direkt von Ihrem Zähler besorgen und dann im direkten Austausch mit Ihnen besprechen, was sich in Zukunft bei Ihnen ändern wird.

Ihr Stromverbrauch hängt von vielen Faktoren ab

  • Öffnungszeiten Ihres Studios 24/7 oder nur bestimmte Zeitspanne

  • Ihr Kursplan hoher Andrang erzeugt hohen Verbrauch

  • Ihre technische Ausrüstung bspw. ob Wasser elektrisch beheizt wird

  • Ausstattung ein Wellnessbereich erzeugt bspw. einen hohen Zusatzbedarf mit ganz besonderer Charakteristik

Fitnesstudio Energiekosten

Fitnesstudio Energiekosten

Typischer Wochentag

An einem typischen Wochentag ist der durchschnittliche Verbrauch eines Fitnessstudios weitgehend parallel zur Preisentwicklung über den Tag. Das bedeutet, dass der Verbrauch immer dann besonders hoch ist, wenn auch der Preis hoch ist. Somit sind Festpreistarife für Fitnessstudios häufig mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Der Grund: Ein relativ großer Anteil des individuellen Verbrauchs des Studios findet zu Zeiten statt, in denen auch der allgemeine Stromverbrauch hoch ist. Bei Wahl eines dynamischen Tarifes mit Preiskomponenten am Börsenpreis muss entsprechend darauf geachtet werden.

Durchschnittlicher Verbrauch und Strompreis an einem Wochentag

Durchschnittlicher Verbrauch und Strompreis an einem Wochentag

Preisverlauf

Morgens

Früh morgens gibt es an Wochentagen in der Regel einen Preisanstieg, weil viele Leute gleichzeitig in den Tag starten – ein vollmundiger Kaffee, ein knuspriges Brötchen und eine heiße Dusche dürfen da bei den meisten nicht fehlen.

Mittags

Über den Tag ist der Preis meist niedrig ein Großteil der Menschen ist auf der Arbeit und verbraucht relativ gleichmäßig Strom. Gleichzeitig steigt in dieser Zeit auch die Produktion aus Solar auf ein Maximum.

Abends

Nach Feierabend wird meist das Tagesmaximum des Strompreises erreicht viele Menschen kochen ihr Abendessen, schalten den Fernseher ein und brauchen Beleuchtung.

Durchschnittlicher Verbrauch

Morgens steigt der Bedarf in Fitnessstudios stark an, wenn die Geräte hochgefahren werden und die Frühsportler eintreffen.

Am Vormittag und Nachmittag ist der Bedarf meist niedriger – es gibt jedoch einen kleinen Peak am Mittag, wenn Sportler ihre Mittagspause fürs Training nutzen.

Nachmittags zur Zeit der höchsten Preise ist oft auch der Bedarf der Fitnessstudios am höchsten, da viele Leute nach der Arbeit noch ihr Work-out absolvieren.

Wochenende

Am Wochenende unterscheidet sich sowohl der typische Verlauf des Strompreises als auch der durchschnittliche Verbrauch im Laufe des Tages, sodass hier ein deutlich besserer Zusammenhang zwischen Verbrauch und Preis besteht. Der Großteil des Verbrauchs findet zu Zeiten statt, an denen der Preis in der Regel eher niedrig ist.

Durchschnittlicher Verbrauch und Strompreis am Wochenende

Durchschnittlicher Verbrauch und Strompreis am Wochenende

Preisverlauf

Morgens

Am Wochenende ist die allgemeine Stromnachfrage deutlich niedriger, da viele Industrien und Geschäfte nicht arbeiten und der Bedarf der Haushalte gleichmäßiger verteilt ist.

Mittags

Über den Tag ist der Preis oft sehr niedrig, da die Produktion aus Solar hochfährt und teilweise den Bedarf übersteigt.

Abends

Zum Abend steigt der Preis wieder, denn während die Solarproduktion sinkt, steigt parallel die Stromnachfrage für alltägliche Aktivitäten wie Kochen, einem erhöhten Bedarf an Beleuchtung und stärkerer Nutzung von Gastronomieangeboten.

Durchschnittlicher Verbrauch

Am Wochenende ist die Verbrauchsspitze bereits am Vormittag, da viele Sportler den freien Tag nutzen und morgens bereits ins Fitnessstudio gehen.

Im Laufe des Tages geht der Bedarf im Durchschnitt zurück, bis dann meist auch etwas früher als an Wochentagen nur noch der Basisbedarf vorhanden ist.

Viele Fitnessstudios schließen am Wochenende abends schon früher, denn viele Sportler verbringen ihre Wochenendabende oft fernab der Trainingsgeräte.

Im Jahresverlauf

Über das Jahr folgt der Strombedarf von Fitnessstudios im Wesentlichen dem allgemeinen Markttrend und auch dem Preistrend. Denn Kostenaspekte wie Heizung, Beleuchtung und Klima gehören in vielen Bereichen zu den wichtigsten Treibern. Die Schwankungen fallen dabei etwas weniger stark aus als in anderen Bereichen, da es oft eine höhere Grundlast gibt, die nicht vom Wetter abhängt.

Fitnesstudio Jahresverbrauch

Fitnesstudio Jahresverbrauch

Preisverlauf

Frühjahr

Im Frühjahr sinkt der durchschnittliche Preis, da die Produktion durch Solar ansteigt und gleichzeitig in vielen Bereichen der Bedarf für Heizung und Beleuchtung sinkt.

Sommer

Im Sommer ist der Preis meistens auf einem Minimum. So befindet sich die Solarproduktion auf dem Maximum, gleichzeitig ist der Bedarf für Beleuchtung und Heizung minimal und einige Industrien haben aufgrund der Ferienzeiten einen reduzierten Bedarf.

Herbst

Im Herbst steigt der Preis wieder an. Die Produktion durch erneuerbare Energien sinkt, die Industrie geht in die produktionsstärkste Phase und auch der Bedarf für Heizung und Beleuchtung steigt merklich.

Winter

Im Winter ist der Preis in der Regel maximal. Erneuerbare Energien erzeugen in den kurzen Tagen deutlich weniger Strom und der Bedarf für Beleuchtung und Heizung befindet sich auf dem Höchstpunkt.

Durchschnittlicher Verbrauch

Heizung und Beleuchtung zählen auch in Fitnessstudios zu den größten Verbrauchsaspekten, daher nimmt die Stromnachfrage in Studios im Frühjahr ebenfalls ab.

Im Sommer gibt es in den meisten Fitnessstudios noch mal einen Peak, weil sie oft mit umfangreicher Klima- und Lüftungsanlage ausgestattet sind – die während der Hitzeperiode einen erhöhten Verbrauch verursachen.

Im Herbst nimmt der Verbrauch im Umkehrschluss wieder ab, da weniger Klimatisierung benötigt wird als im Sommer.

Im Winter ist der Verbrauch hingegen auch in Fitnessstudios maximal. Grund ist der erhöhte Bedarf für Heizung und Beleuchtung. Zusätzlich verzeichnen Fitnessstudios im Januar und Februar einen hohen Mitgliederzuwachs, denn Neujahrsvorsätze motivieren viele Menschen zum Sport – in den Studios wird es voll, gleichzeitig trainierende Sportler sorgen für einen steigenden Stromverbrauch.