Was steckt hinter dem Preisbestandteil "Beschaffung und Vertrieb"?
Der Posten "Beschaffung & Vertrieb" ist im Strompreis der Anbieter enthalten und umfasst eine Reihe von Kosten, die für die Bereitstellung des Stroms und den Betrieb des Unternehmens anfallen. Er ist der wichtigste Hebel für Preisunterschiede zwischen Versorgern und bietet das größte Einsparpotenzial.
Die Analyse des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fasst die folgenden Komponenten zusammen:
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Strombeschaffung
Das ist der größte Kostenblock innerhalb der Vertriebsanteile. Er umfasst die Kosten, die der Stromversorger für den Einkauf des Stroms an den Strombörsen oder direkt von Erzeugern (z.B. Kraftwerksbetreibern) aufwenden muss. Die Preise an den Strombörsen schwanken stark und der richtige Einkaufzeitpunkt kann für Unternehmen über mehrere Tausende Euro entscheiden. Die Preisen werden von Faktoren beeinflusst wie:
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der Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien
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der Entwicklung der Gas- und Kohlepreise
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den Preisen für CO2-Emissionszertifikate
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Vertriebskosten
Hierunter fallen alle Ausgaben, die ein Stromanbieter für den Vertrieb seiner Produkte hat. Dazu gehören Marketing und Werbung, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende zu halten. Auch die Kosten für den Betrieb von Verkaufsbüros oder Online-Portalen sind hierin enthalten. Anbieter mit schlanken digitalen Prozessen können i.d.R. günstiger arbeiten.
- 3.
Kundenservice
Die Kosten für den Kundenservice umfassen Gehälter für Mitarbeitende in Callcentern, Kosten für IT-Systeme zur Kundenverwaltung, Bearbeitung von Anfragen, Rechnungsstellung und allgemeine Kundenbetreuung.
- 4.
Marge des Anbieters
Jeder Stromversorger kalkuliert eine Gewinnmarge ein. Diese Marge ist notwendig, um Investitionen zu tätigen, Innovationen voranzutreiben und letztlich den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Höhe variiert stark – und wirkt sich direkt auf Ihren Energiepreis aus.
Warum sich die Strompreise zwischen den Versorgern so stark unterscheiden
Obwohl die grundlegenden Bestandteile gleich sind, können die Vertriebsanteile zwischen verschiedenen Stromanbietern erheblich variieren. Mit stromify können Sie von diesen Unterschieden profitieren. Wir suchen versorgerunabhängig passend zu Ihren Anforderungen das beste Match heraus. Und Sie sparen bares Geld. Folgende Faktoren ermöglichen uns Spielraum für Ihren Energiepreis:
Einkaufsstrategie für Strom
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Langfristige vs. kurzfristige Beschaffung: Anbieter, die Strom langfristig an der Börse einkaufen (Terminmarkt), können sich vor Preisschwankungen absichern, tragen aber auch das Risiko, dass die Preise kurzfristig stärker fallen. Anbieter, die stärker auf den Spotmarkt setzen, profitieren schneller von sinkenden Preisen, sind aber auch anfälliger für kurzfristige Preisspitzen.
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Einkaufsvolumen: Größere Versorger haben oft den Vorteil, größere Mengen zu besseren Konditionen einkaufen zu können.
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Erzeugungsmix: Versorger mit eigener Stromerzeugung (insbesondere aus günstigeren Quellen wie Erneuerbaren Energien oder abgeschriebenen Großkraftwerken) können niedrigere Beschaffungskosten haben als reine Handelsunternehmen.
Effizienz der Geschäftsprozesse
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Automatisierung und Digitalisierung: Anbieter mit hochautomatisierten und digitalisierten Prozessen im Kundenservice und in der Verwaltung können Personalkosten und andere Betriebsausgaben reduzieren.
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Optimierung von Marketing- und Vertriebskanälen: Effiziente Nutzung von Online-Marketing oder schlanke Vertriebsstrukturen können Kosten sparen.
Unternehmensstruktur und Margenpolitik
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Gewinnstrategie: Einige Anbieter setzen auf höhere Margen pro Kunde, während andere eine Strategie mit niedrigeren Margen und höherem Absatzvolumen verfolgen.
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Unterschiedliche Kostenstrukturen: Kleinere, lokale Anbieter können unter Umständen geringere Gemeinkosten haben als große Konzerne mit komplexen Strukturen.
Kundenfokus und Serviceangebot
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Anbieter, die einen besonders umfangreichen Kundenservice, spezielle Tarifoptionen (z.B. Ökostromtarife mit bestimmten Herkunftsnachweisen) oder zusätzliche Dienstleistungen anbieten, haben in der Regel höhere Kosten, die sich im Vertriebsanteil niederschlagen können.
Die große Herausforderung für den Mittelstand ist resultierende fehlende Markttransparenz
Die Beschaffung von Energie ist komplex und wird durch viele Faktoren beeinflusst. Dazu kommt die zu berücksichtigende individuelle Situation der Unternehmen, die es nahezu unmöglich macht, den Überblick zu behalten. Vielleicht haben auch Sie:
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mehrere Unternehmensstandorte
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Verträge mit verschiedenen Versorgern
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unterschiedliche Vertragslaufzeiten
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keine zentrale Übersicht
Die Folge: Sie verpassen gute Zeitpunkte für einen Vertragswechsel und zahlen dauerhaft zu hohe Energiepreise.
Die Lösung: Nutzen Sie unser Know-How aus in Summe über 100 Jahren in der Energiebranche. Wir verhandeln heute für Sie den besten Preis und in Zukunft begleitet Sie unser digitaler Energieassistent Lumo durch Ihren persönlichen Energie-Dschungel. Lumo bündelt Ihre Energieverträge versorgerübergreifend und versorgerunabhängig in einer Plattform und ermöglicht Ihnen somit ein einfaches Energiemanagement:
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